Maisflächen nicht einfach so liegen lassen
Durch die momentane „Omega-Wetterlage“ wird uns das Hoch noch weiter erhalten bleiben. Dies führt dazu, dass die Maisflächen drohen auszutrocknen. Zum einen findet man Flächen, die mit Ausfallgetreide, Altverunkrautung oder anderen grünen Pflanzen bewachsen sind. Dieser Bewuchs verbraucht Wasser, welches dem nachfolgenden Mais fehlen könnte. Auf Flächen, die zwar ohne grünen Bewuchs, aber noch in der Pflugfurche liegen verdunstet zurzeit Wasser unproduktiv. Durch die Kapillarität steigt Wasser bis an die Oberfläche, wo es durch den trockenen Wind verdunstet und somit ebenfalls dem nachfolgenden Mais fehlt.
Daher sollten die Flächen dringend flach bearbeitet werden, auch wenn noch keine Gülle oder Gärrest ausgebracht wird. Durch die Bearbeitung wird „Altbewuchs“ beseitigt, und die Kapillarität zerstört, was beides den unproduktiven Wasserverlust reduziert. Der alleinige Einsatz eines nicht selektiven Herbizids, schafft dies nicht.